Werkstattbericht

Mosaiken: Tiffanylampe

  

Den Lampenschirm hab ich aus einem günstigen Glaswindlicht gestaltet. Glasnuggets wurden mit Hilfe von Heißkleber befestigt (klebt durchsichtig und schnell. Nachteil: Nuggets fallen bei Druck schnell ab). Die Fäden vom Kleber entfernen.


Als nächstes habe ich großzügig Fugenmasse auf der Kugel verteilt (also das Zeug, mit dem man Fliesen verfugt). Die gibt es in verschiedenen Farben und kann mit Sicherheit auch eingefärbt werden.


Mit einem Haushaltsschwamm habe ich vorsichtig (!) zu viel aufgetragene Masse abgenommen. Einzelne Steine vorsichtig freiwaschen. Man arbeit ähnlich wie ein Archäologe :-)


Den Lampenfuß hab ich gekauft. Dazu einen Lampenschirm, dem ich die Innereien geklaut habe, mit Hilfe eines Seitenschneiders. Die drei Enden habe ich mit einem Radiergummistück verstöpselt für den besseren Halt. Nur eine kalt bleibende Glühbirne benutzen!

Alles zusammensetzen - fertig.


Zugegeben, das ganze ist nicht allzu stabil. Wenn keine kleinen Kinder oder wildgewordene Erwachsene durch die Wohnung rennen und die Lampe anstoßen, sollte es aber gut halten.

Noch einige Tipps:

- Unbedingt eine Glühbirne verwenden, die sich nicht erwärmt!

- Wenn man den Boden nicht beklebt, kann man es richtig herum als Windlicht benutzen.

- Wenn man es nur mit einer Kerze erhellen will, sollte man nur helle Steine nehmen. Kerzenlicht schafft es nicht, die schönen, dunkelblauen Steine zu erhellen

- Wenn man Kerzen nehmen will, muss die Öffnung oben sein (ich will es nur gesagt haben) *grins*

- Geschützt aufstellen


Es ist ein schönes Gefühl, wenn man das erste Mal die Lampe einschaltet! Also los, worauf wartest du noch!

 

 

Köpfe aus Ton

 

15.03.2016

Das Schwierigste am Töpfern ist die Glasur. Trägt man die falsch auf, ist das Objekt versaut. Hier mein aktuellstes Beispiel - wobei die Meinungen stark auseinander gingen:

Ich persönlich war völlig entsetzt. Diese stechenden Augen! Ich durfte nochmals nacharbeiten und nun bin ich auch zufrieden:

 

Christine war tatsächlich enttäuscht. Ihr gefielen die hellen Köpfe besser. 

Mal was ganz anderes

 

14.12.16

Nun hab ich mir vorgenommen, ein Kinderbuch zu zeichnen. Ob ich damit Erfolg habe oder nicht - keine Ahnung. Der Weg ist das Ziel! Es ist Arbeit, macht aber auch Spaß, die Figuren zu entwerfen. Natürlich war die Story zuerst fertig und nun folgt ein Bild nach dem anderen. Hier mal ein Blick auf mein momentanes Schaffen:

 

Hier noch ein Bild, das noch lange nicht fertig ist:

 

 

 

 



Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

 

26.10.2016

Auf jeden Fall möchte ich noch weitere Puppen machen und habe die erste in Angriff genommen. Hier sieht man das Grundgerüst, also das Innenleben:

Die Acrylaugen und die Zahnprothese, außerdem Zewa.



 

 

 

Die lufttrocknende Masse wird über das Auge gezogen. Dieses Mal habe ich - im nächsten Bild - auch noch Wimpern eingebaut. Diesmal wird es eine Schönheit.







Da ist sie ja schon! Bald folgt die Gesichtsfarbe.

 



Ein Bild entsteht

Dieses Bild wollte zuerst nichts werden. So ist es manchmal. Aber Acrylfarben sind was tolles, man kann immer wieder drüber malen. 

Mutig von mir, dieses Bild zu posten :-) aber es gilt: Spaß muss es machen, mach dich frei von dem Gefühl, es muss perfekt sein. Ein Gesellschaftsproblem!

 

 

Die Augen wirken müde, die Haare wie ein Hut, die Lippen wie aufgesetzt. Aber der Anfang ist gemacht, die Unterlage nicht mehr weiß, die Proportionen angelegt. Weiter geht's!

 

 

Hier habe ich die Augenlider betont und die Wimpern angedeutet. schon jetzt ein massiver Unterschied, finde ich.

 

 

 

 

 

 

So, schon besser. Aber mir gefielen die Farben nicht. So ein blasses Gesicht und die Haare doch ziemlich knallig. Die Katze farblos, fast durchsichtig. Nö, da musste noch etwas Farbe her.

 

 

Nun war (und bin) ich zufrieden. Die Haare sind viel besser, die Gesichtsfarbe ist gesund-rosa angedeutet. Die Katze ist dunkler geworden. Im Nachhinein würde ich vielleicht eine andere Hintergrundfarbe wählen, aber nun ist es so. Das Blau und das Pink in Gesicht und Haaren finde ich gelungen, es findet sich auch bei der Katze. Mit Pink hatte ich von Katze und Person die Umrisse gemalt, blau war der Schatten. Fertig!

Ingrid entsteht

 

 


10.10.2016 Tagelang habe ich mir den Kopf zerbrochen, wie ich den Puppenkörper fertige. Einige Ideen habe ich wieder verworfen und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Kopf auf einem festen, schweren Körper fixiert werden muss, da er recht schwer ist. Fülle ich den Körper nur mit Watte, kippt er zurück, denn er ist recht schwer.

 

 

Also habe ich ein 'Hemd' genäht, in das ich Holz schieben werde, worauf der Kopf gedübelt wird. Die Beine sind schon fertig und haben einen Draht-Kern, damit ich sie biegen kann.

 

 

 


15.10.2016 Nun habe ich den Kopf auf das Holz gedübelt. Die Arbeiten am Körper können weiter gehen!

 

 

Endlich konnte ich den Köprer zunähen. Beine drangenäht, Arme dran genäht und meine Geheimwaffe gezogen - meine Mutter gefragt, ob sie der Puppe Klamotten stricken könnte. Sie konnte und das Ergebnis ist umwerfend: 

 

 

 

 

 

 

 Ich bin Mitglied der Brückenschreiber Koblenz

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